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Von der Empörung zur Staatsverantwortung
Bürger-Aufbruch für eine deutsche Verfassung


Unser Land, die Bundesrepublik Deutschland, erleben wir als Bürgerinnen und Bürger in einer eigenartigen Verfassung:

  • statt dem Amtseid entsprechend "des Volkes Wohl zu mehren", erschöpfen sich Parteien und Regierungen in der "Beruhigung der Märkte";
  • soziale und kulturelle Errungenschaften unseres Volkes werden globaler ökonomischer Spekulation geopfert, Versorgungseinrichtungen und Infrastrukturen veräußert, immer mehr Menschen in prekäre Lebensverhältnisse gedrängt;
  • mit dem zur Entscheidung anstehenden Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) werden nicht nur astronomische Geldsummen in die Banken übertragen, sondern zugleich demokratische Rechte und Strukturen ausgehebelt.

Wir sind empört, denn wir lieben unser Land und wollen es nicht dem Raubzug der Spekulanten und Casino-Banken preisgeben.

Doch "Zorn und Unzufriedenheit reichen nicht; so etwas muss praktische Folgen haben" (Bertolt Brecht).

Wir wollen die sozialethischen Werte Solidarität und Gemeinwohl in unserem Volk fördern und sichern, sie neu als Politik und Bürger verpflichtende Staatsziele verankern.

Es ist Zeit, das seit 1949 als "Grundgesetz" geltende Provisorium endlich durch eine vom Volk in freier Entscheidung beschlossenen Verfassung abzulösen. Dazu fordert uns der Art.146 dieses Grundgesetzes auf.

Solche Verfassung kann aber erst dann vom Volk getragen und mit Leben erfüllt werden, wenn sie in einem breiten, jedem Bürger zugänglichen Dialogprozess entwickelt wird.

Zu einem solchen breiten Dialog rufen wir unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger auf:

  • sprechen Sie mit Ihren Freundinnen und Freunden, Familien, Nachbarn, Kolleginnen und   Kollegen über Vorstellungen von einer solidarischen, am Gemeinwohl orientierten Gesellschaft;
  • bilden Sie Gesprächsgruppen, um Vorschläge für die Rahmenbedingungen solch einer Gesellschaft zu entwickeln;
  • bringen Sie sich in den als Bürgerdialog angelegten Verfassungskonvent ein  (http://www.visionsofpolitics.de);
  • sind Sie bereits politisch, sozial oder kulturell engagiert, um zum Gemeinwohl beizutragen,   dann prüfen Sie bitte mit Ihren Mitstreitenden, welche  Rahmenbedingungen Ihr Anliegen   behindern und wie förderliche Regelungen aussehen könnten.
  • Bitte bringen Sie sich, Ihre Anliegen und Anregungen in den Verfassungskonvent ein.   (http://www.initiative-verfassungskonvent.de)

Als Bürgerinnen und Bürger dieser Bundesrepublik wollen wir mit der „Initiative Verfassungskonvent“ eine Bürgerbewegung anstoßen. Unser Ziel ist eine Verfassung, die Solidarität, Gerechtigkeit und Gemeinwohl garantiert.


                                                  Art 146 GG
„Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“

Erstunterzeicher: Hermann-Julius Bischoff, Schwäbisch-Hall; Udo Blum, Schmitten; Petra Bröscher, Selm; Ulrike Brüne-Rottner, Hilden; Otmar Donnenberg, Weil am Rhein; Dr. Walther Enßlin, Hilden; Theo Göbel, Selm; Dr. Walter Häcker, Winterbach; Josef Hülkenberg, Köln; Prof. Dr. Margrit Kennedy, Styierberg; Annette Kohlmey, Bonn; Dr. Anne Meurer; Dr. Dieter Petschow; Claus Plantiko, Bonn; Brigitte Sandner, Winnemark; Joachim Sikora, Troisdorf; Angela Trimper, Hamburg


Bad Honnef, Ostern 2012

 

Manifest -  "Deutschland nach dem Kollaps"

Hinweise unter "Politische Positionierung"

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Initiative Verfassungskonvent

Hinweise unter "Politische Positionierung"

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Der "Europäische Stabilitäts-Mechanismus" (ESM)

Auf den Weg zur Finanzdiktatur?

Wir müssen uns wehren! Schreiben Sie Ihrem BundestagsabgeordnetenIn!

Warum? - Hinweise unter "Politische Positionierung"

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Ein neues, politisches, visionäres und programmatisches Forum  

 "Visions of Politics"

ist unter: www.visionsofpolitics.de online!!

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Dies ist auch die Seite des
"FORUM FÜR KIRCHE & POLITIK e.V."